Berufsschule Maurer

Die dreijährige Ausbildung findet im „Dualen System“ (Betrieb - Berufsschule - Überbetriebliche Ausbildungsstätte) statt. Zu uns an die Heinrich-Hübsch-Schule kommen die Auszubildenden pro Lehrjahr ca. 13 Wochen zum Blockunterricht.

In der Grundstufe, also im 1. Ausbildungsjahr, lernen unsere Schüler auf Berufsfeldbreite Wichtiges aus allen Bauberufen. Im 2. und 3. Ausbildungsjahr konzentriert sich die Ausbildung auf berufsspezifische Inhalte. Dazu gehören Neubau, Sanierung, Modernisierung und Instandsetzung zum Beispiel im Wohnungsbau, im öffentlichen Bau oder im Gewerbe- und Industriebau, aber auch Tiefbau und Ausbau. Die Auszubildenden lernen, wie Konstruktionen aus Steinen sowie Bauteile aus Beton und Stahlbeton fachgerecht hergestellt werden.

Der Unterricht findet in allgemein bildenden Fächern und Lernfeldern statt, d.h. neben fachlichen Kenntnissen werden den Schülern überfachliche Kompetenzen, wie z.B. Teamfähigkeit, selbstständiges Handeln, Präsentation von Ergebnissen usw. vermittelt. Neben dem Unterricht in unseren Theorieunterrichtsräumen arbeiten die Schüler im Baulabor an der praktischen Umsetzung bestimmter Lernfeldinhalte.

Seit dem Schuljahr 2015/2016 sind die Maurerklassen in das Projekt "Indivisualisertes Lernen" des Kultusministeriums des Landes Baden-Württemberg eingebunden.

Voraussetzungen für die Ausbildung in diesem Beruf sind:

  • Abschlusszeugnis der Haupt- oder Realschule
  • gültiger  Berufsausbildungsvertrag und
  • viel Spaß an handwerklichen Tätigkeiten

Abschluss
Die Abschlussprüfung wird in der Schule und vor der Kammer (Handwerkskammer oder Industrie-und Handelskammer) abgelegt. Der erfolgreiche Abschluss der Berufsschule berechtigt zusammen mit facheinschlägiger Praxis zum Besuch einer Techniker- oder Meisterschule.