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"Zukunft in Vielfalt": Kolleginnen und Kollegen bilden sich fort

„Heterogenität“ ist wohl ein Kennzeichen fast aller Klassen der Heinrich-Hübsch-Schule. Sie betrifft Bildung, Herkunft, Sprache, politische Einstellung, Religiosität, Leistungsfähigkeit und vieles mehr.

Diese generelle Diagnose stellt bereits für sich alleine eine Herausforderung für den Unterricht dar.

Hinzu kommt, dass es Schülerinnen und v.a. Schüler gibt, die Probleme haben, mit dieser Vielfalt zurecht zu kommen und sich daher politischen Strömungen anschließen, die Pluralität durch Uniformität ersetzen wollen.

Beides zusammen nahm die Arbeitsgruppe Allgemeinbildung zum Anlass, sich in einer schulinternen Fortbildung Unterstützung zu holen.

An den letzten beiden Schultagen vor den Herbstferien fand daher eine Lions-Quest-Fortbildung für 12 Kolleginnen und Kollegen statt. Lions Quest ist ein „Lebenskompetenz- und Präventionsprogramm“, das in Baden-Württemberg vom Lions Club in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium angeboten wird. Die Förderung personaler und sozialer Kompetenzen steht dabei genauso im Fokus wie die Befähigung der Demokratie. Im Format „Zukunft in Vielfalt“ geht es spezifisch in die Förderung interkultureller Kompetenz bei LehrerInnen wie SchülerInnen. Entsprechend ging es im 1,5tägigen Seminar neben theoretischen Inputs verstärkt um die Erprobung von Methoden und Übungen. Diese sollen Kommunikation und Verständnis über und für die eigene Situation und die der MitschülerInnen ermöglichen. Auch im Kreis der teilnehmenden KollegInnen führte dies zu einem tiefgehenden Austausch über Erfahrungen und Haltungen.

Das Thema „Vielfalt“ ist damit nicht „abgehakt“, die Aufgabe bleibt. Aber inhaltlich und methodisch gerüstet kann man Klassen und sich selbst ermöglichen, Vielfalt als Bereicherung wahrzunehmen.