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Exkursion zur dm-Arena und Abbundzentrum

Am 21.03.2019 trafen sich die Klassen B3Zi1, B3Zi2 und die Lehrer Herr Reiling und Frau Friedrich der Heinrich-Hübsch-Schule um 08.15 Uhr am Parkplatz des Messegeländes in Karlsruhe-Rheinstetten.

Unsere erste Station desTages war der Hirsch&Sohn Holzhandel. Dort angekommen wurden wir sehr freundlich mit Brezeln und frischem Kaffee von Herrn Roland Hirsch empfangen. Er gab uns Auskunft über die besondere Dachkonstruktion und erklärte uns den Ablauf des Baus, der vor ca. 30 Jahren stattfand. Anschließend bekamen wir noch eine Führung durch die Lagerhallen und schauten uns auch dort die Binderkonstruktionen an. Wir Schüler waren alle sehr erstaunt, wie viel Holz dort eingelagert wurde. Das Sortiment der Firma ist sehr breit gefächert. Man erhält Leistungen und Materialien in den Bereichen: Neubau, Anbau, Dachausbau, Schnittholz, Fensterholz, Brettschichtholz, Konstruktionsvollholz etc.

Danach war unsere Gruppe um 10.30 Uhr in der dm-Arena mit Herr Rimpf verabredet. Er informierte uns über die Dachkonstruktion und den Aufbau. Die Maße der dm-Arena sind 162,5 m x 74,5 m. Daher war es sehr aufwendig, die Binder zu transportieren und zu montieren. Die einzelnen Binder sind rauten förmig und übereinander angeordnet. Eine große Besonderheit der dm-Arena sind die durchgehenden Lichtelememte, die für sehr gutes Tageslicht sorgen. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde die Halle pünktlich zum vereinbarten Termin im Jahre 2003 vertiggestellt. Eine Firma aus Österreich hat sich genau auf diese Konstruktionsart in dieser Größenordnung spezialisiert. Die Bausumme belief sich auf rund 150 Mio. Euro. Im Konferenzraum zeigt uns Herr Rimpf einige Aufnahmen, die während des Aufrichtens entstanden sind. Zum Schluss führte er uns noch in die Kellerräume und Gänge, die sich unter den Hallenböden befinden. In einem Raum stand die Löschanlage der kompletten vier Hallen, die im Notfall 6000 Liter Wasser pro Minute an die Sprinkleranlage abgeben kann.

Von 12.00 bis 13.30 Uhr waren wir im Badischen Holzbearbeitungszentrum in Malsch. Jonas, ein Mitschüler unserer Parallelklasse, der dort seine Ausbildung macht, führte uns durch die Hallen. Er zeigte uns ihre Abbundmaschine, wo gerade Sparrenwechsel abgebunden wurden. Das Konzept der Firma beruht auf einem sehr hohen Vorfertigungsgrad in den Montagehallen, sodass man auf der Baustelle im optimalen Fall nur noch das Dach oder die Wände aufrichten muss.

Als Abschluss stand noch ein Mittagessen im „Alten Bahnhof Malsch“ an. Lehrer und Schüler machten es sich bei Sonnenschein draußen im Biergarten gemütlich.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr interessanter und informationsreicher Tag für uns Schüler war.